Sie ist der Publikumsliebling, seit vielen Jahren,
nicht nur des Stuttgarter Opernpublikums.
Helene
Schneiderman stammt aus New Jersey/USA, erhielt
ihre Ausbildung in Princeton sowie in Cincinnati,
schloss ihr Studium 1980 mit dem Grad eines Masters
of Music und 1981 mit dem Operndiplom ab.
Nach einem Engagement in Heidelberg wurde sie 1984
als lyrische Mezzosopranistin Ensemblemitglied der
Staatsoper Stuttgart.
Ihr etwa sechzig Werke umfassendes Repertoire reicht
von den Opern Monteverdis, Jomellis und Händels
bis zum „Rosenkavalier“ von Richard Strauss
oder zu Adriana Hölzkys „Bremer Freiheit“,
von den Mozart-Partien Dorabella und Sesto bis zur
Carmen oder zur Nancy in „Martha“. Zu
ihrer Domäne gehören besonders Rossinis
Koloraturpartien Isabella, Cenerentola und Rosina.
Helene Schneiderman gastierte erfolgreich in Dresden,
München, Düsseldorf, Amsterdam, Rom, Tel
Aviv, an der Opera National de Paris und am Royal
Opera House Covent Garden London, wo sie 1995 als
Cherubino in Mozarts „le Nozze di Figaro“
debütierte.
In den USA sang sie an der New York City Opera sowie
an den Opernhäusern
in San Francisco und Seattle. Außerdem wirkte
Helene Schneiderman bei
den Festspielen in Ludwigsburg, Schwetzingen, Pesaro
und Salzburg mit – hier zuletzt 2005 in Verdis
„La Traviata“ mit Anna Netrebko und Rolando
Villazon.
Seit September 2007 singt sie, neben ihrem Engagement
in der Stuttgarter Staatsoper, die Isabella in „L'italiana
in Algeri“ mit der Seattle Opera in Washington.
Oratorienkonzerte und Liederabende bilden einen unverzichtbaren
Schwerpunkt ihrer künstlerischen Laufbahn. 1998
wurde Helene Schneiderman, die auch auf zahlreichen
CD-Einspielungen zu hören ist, zur Kammersängerin
ernannt.